Was kostet eine Website 2026? Ehrliche Zahlen vom Entwickler
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Kategorien: Webentwicklung
Autor: Tobias Schottstädt
Eine professionelle Firmenwebsite kostet 2026 in den meisten Fällen zwischen 2.000 und 6.000 Euro. Privatpersonen und kleine Projekte kommen oft schon für unter 1.500 Euro zum Ziel, individuelle Webanwendungen beginnen bei etwa 8.000 Euro. Warum die Spannen so groß sind, was im Preis stecken sollte und wo versteckte Kosten lauern – hier sind die ehrlichen Zahlen, die viele Anbieter lieber hinter einem Kontaktformular verstecken.
Preise nach Projekttyp: die Übersicht
Onepager und private Projekte: 800 bis 1.500 Euro
Eine einzelne, gut gestaltete Seite mit Vorstellung, Leistungen und Kontaktmöglichkeit – ideal für Selbstständige am Anfang, Vereine oder private Vorhaben. Individuell umgesetzt, ohne Baukasten, mit sauberer Technik und Suchmaschinen-Grundausstattung.
Firmenwebsite mit 5 bis 15 Seiten: 2.000 bis 6.000 Euro
Der Klassiker für kleine und mittlere Unternehmen: Startseite, Leistungsseiten, Über-uns, Referenzen, Kontakt. Der Preis hängt vor allem davon ab, wie individuell das Design sein soll, ob Inhalte erstellt oder übernommen werden und welche Extras dazukommen – etwa ein Blog, Mehrsprachigkeit oder Terminbuchung.
Website mit Redaktionssystem und Mehrsprachigkeit: 4.000 bis 10.000 Euro
Sobald Sie Inhalte selbst pflegen möchten oder mehrere Sprachen brauchen, kommt ein Redaktionssystem dazu. Ich setze dafür auf ein schlankes, individuell zugeschnittenes Admin-Panel statt eines schwergewichtigen Standard-CMS – Sie pflegen genau das, was Sie brauchen, ohne sich durch Menüs zu klicken, die Sie nie verwenden.
Individuelle Webanwendung: ab 8.000 Euro
Kundenportale, interne Tools, Buchungssysteme, Schnittstellen zu Warenwirtschaft oder Payment: Hier wird Software nach Maß entwickelt. Seriöse Angebote entstehen erst nach einem Anforderungsgespräch – pauschale Preise ohne Analyse sind bei Webanwendungen ein Warnsignal.
Warum die Preisspannen so groß sind
Fünf Faktoren bestimmen den Preis fast jeder Website:
Designtiefe: Ein individuelles Design kostet mehr als ein angepasstes Gestaltungsraster – wirkt aber auch nicht austauschbar.
Inhalte: Liefern Sie Texte und Bilder, oder sollen sie erstellt werden? Content-Erstellung ist oft der unterschätzte Posten.
Funktionsumfang: Kontaktformular und Anfahrtskarte sind Standard; Buchungssysteme, Rechner oder Portale sind Entwicklungsarbeit.
Mehrsprachigkeit: Jede Sprache bedeutet zusätzliche Inhalte, Pflege und technische Sorgfalt (hreflang, übersetzte URLs).
Anbindungen: Newsletter, Payment, CRM oder Warenwirtschaft – Schnittstellen kosten Zeit, sparen aber später Handarbeit.
Die laufenden Kosten nicht vergessen
Nach dem Launch fallen weiter Kosten an – deutlich kleinere, aber sie gehören in jede ehrliche Kalkulation:
Hosting: 5 bis 20 Euro im Monat für die meisten Firmenwebsites.
Domain: 10 bis 20 Euro im Jahr.
Wartung und Updates: je nach Umfang ab etwa 30 Euro im Monat – dafür bleiben Technik, Sicherheit und Backups aktuell. Bei mir flexibel und ohne lange Vertragsbindung.
Vorsicht bei Billig- und Mietangeboten
„Website ab 49 Euro im Monat, ohne Anfangskosten" klingt verlockend – gerechnet auf fünf Jahre zahlen Sie aber schnell 3.000 Euro für eine Baukasten-Seite, die Ihnen nicht gehört: Kündigen Sie den Vertrag, ist die Website weg. Auch bei Festpreisen unter 1.000 Euro für „komplette Firmenwebsites" lohnt der zweite Blick: Meist stecken dahinter Vorlagen ohne individuelle Beratung, ohne saubere Suchmaschinenoptimierung und ohne Ansprechpartner, der Ihr Geschäft kennt. Mein Grundsatz: Der Code gehört am Ende Ihnen – Sie sind an nichts und niemanden gebunden, auch nicht an mich.
So halten Sie die Kosten im Rahmen
Inhalte vorbereiten: Wer Texte, Bilder und Logo liefert, spart den größten variablen Posten.
Klarer Umfang: Lieber mit einem fokussierten Kern starten und später erweitern, als alles auf einmal zu wollen.
In Etappen denken: Eine gute Website ist erweiterbar – der Blog oder die zweite Sprache können auch in Phase zwei kommen.
Fazit: Festpreis statt Überraschung
Websites sind Maßarbeit, aber ihre Preise müssen kein Geheimnis sein. Zur Orientierung: unter 1.500 Euro für kleine Projekte, 2.000 bis 6.000 Euro für die typische Firmenwebsite, ab 8.000 Euro für individuelle Anwendungen. Was Ihr konkretes Vorhaben kostet, sage ich Ihnen nach einem kostenlosen Erstgespräch – als Festpreisangebot mit klarem Leistungsumfang, ohne versteckte Kosten. Einen Überblick über meine Leistungen als Webentwickler in Kassel finden Sie hier.
Autor
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Ich entwickle individuelle Websites und Webanwendungen mit PHP und JavaScript – im Herzen meines Stacks stehen Laravel, Livewire und Vue.js. Vom durchdachten Backend über ein sauberes, responsives Frontend bis zur technischen Suchmaschinenoptimierung bekommen Sie bei mir alles aus einer Hand. Was mich antreibt: Software, die nicht nur heute funktioniert, sondern sich auch in fünf Jahren noch gut warten lässt.